Wann lohnt sich ein Autoexport?

Exporthändler

Eine Vielzahl an Fahrzeugen die hier ausrangiert werden, treten im Ausland ein neues Leben an. Circa 100.000 Autos werden jährlich aus Deutschland exportiert. Hauptsächlich in Afrika und Osteuropa finden diese einen neuen Besitzer. Durch den Export können Sie mit Ihrem Gebraucht- oder Schrottwagen noch einen letzten Gewinn machen. Hier erfahren Sie, wann sich ein Export lohnen kann und was dabei zu beachten ist. 

Wann ist mein Pkw für den Export geeignet?

Nach 10 bis 20 Jahren trennen sich die deutschen Autobesitzer in der Regel von Ihrem Altauto und legen sich einen Neuwagen zu. Je nach Fahrzeugalter und Nutzung ist das Auto nach der Besitzzeit noch fahrtüchtig und straßentauglich - oder eben nicht. Häufig denken Fahrzeughalter, dass dann die einzige Möglichkeit die Fahrzeugverschrottung ist. Das ein oder andere Einzelteil kann sicherlich noch ausgebaut und weiterverkauft werden, wobei Sie in manchen Fällen noch etwas Geld bekommen. Was viele nicht bedenken ist, dass der Wert eines Autos je nach Land und Region unterschiedlich hoch ausfällt. Daher kann ein Autoexport ins Ausland sinnvoll und lohnenswert sein. Besonders wenn Sie mit Ihrem Schrottauto schnell an Geld kommen möchten, kann der Export des Fahrzeuges in Erwägung gezogen werden. Zudem kann ein Export Sinn machen, wenn die Sicherheitseinrichtungen im Altwagen nicht den aktuellen Maßstäben entsprechen und die Fahrsicherheit eingeschränkt ist. Da ständig neue Modelle auf den Markt kommen, wirkt der eigene Wagen schnell aufgebraucht und unmodern. Besonders wenn das Baujahr mehr als 10 Jahre zurück liegt, fallen mit der Zeit immer mehr Reparaturen an. Scheinbar kleine Schäden müssen für hohe Summen repariert werden und auch die Kfz-Steuer ist bei alten Modellen um einiges höher als bei einem Neuwagen. Kriterien wie die Kfz-Steuer und Instandhaltungsmaßnahmen spielen in einigen Ländern jedoch gar keine Rolle. Daher werden häufig ältere Modelle mit großen Schäden noch angekauft. Eine hohe Laufleistung ist, anders als in Deutschland, unbedeutend. 10 Jahre alte Fahrzeuge werden beispielsweise in Afrika noch mindestens weitere 10 Jahre gefahren. Da ein Auto dort als Statussymbol gilt und häufig die finanziellen Mittel fehlen, wird ein Auto so lange benutzt, bis es nicht mehr läuft. Wenn Sie sich an einen Exporthändler wenden, haben Sie keine Mühe einen Endabnehmer zu finden. Ein Exporteur kann zudem besser einschätzen, in welchem Land der größtmögliche Gewinn erzielt werden kannSelbst innerhalb von Afrika und Osteuropa schwankt je nach Region der Restwert des Fahrzeuges und damit die Zahlungsbereitschaft der Abnehmer. In einigen Nachbarländern, wie Italien und Österreich, werden besonders Autos mit einem relativ hohen Restwert angekauft. Je schrottreifer das Fahrzeug, desto eher gelangt es nach Osteuropa oder Afrika.

Die Abmeldung

Unabhängig vom Käufer und seinem Standort raten wir das Fahrzeug vor dem Verkauf abzumelden. Verkaufen Sie Ihren Wagen angemeldet, kann das schwerwiegende Folgen haben. Diese Regel gilt besonders für den Export, da Sie den Abnehmer schwer erreichen können und womöglich gar nicht kennen. Es ist wichtig, dass das Auto auf den neuen Halter angemeldet ist, damit alle zukünftigen Unfälle, Schäden und weitere Angelegenheiten auf den Käufer zurückgeführt werden. Besonders bei einem Export sollten Sie sich nicht darauf verlassen, dass der Abnehmer den Wagen selbstständig ummeldet. Im Notfall bleiben Sie auf hohen Kosten sitzen und sind bei Angelegenheiten, die das Fahrzeug betreffen, mitverantwortlich. Um weitere Kosten zu vermeiden, gewähren Sie keine Garantie für das Auto. Als Privatperson sind Sie, anders als ein Händler, dazu berechtigt.